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Thüringer Landtag löst sich nicht auf – AfD-Antrag gescheitert

Landtag von Thüringen (Archiv)

Der Thüringer Landtag wird sich nicht auflösen. <h3>Hauptteil</h3> Der Thüringer Landtag wird sich nicht auflösen

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Der Thüringer Landtag wird nicht aufgelöst. Bei der Sondersitzung am Mittwoch wurde die erforderliche zweidrittelmehrheit für einen entsprechenden Antrag der AfD nicht erreicht. Neben der AfD stimmten lediglich die beiden verbliebenen BSW-Abgeordneten Sven Küntzel und Anke Wirsing für den Antrag, während die übrigen Parlamentarier dagegen votierten.

Sitzung und Abstimmung

Die afd verfügt über 32 der 88 Sitze im Landtag. Bereits im Vorfeld galt es als unwahrscheinlich,dass die nötige zweidrittelmehrheit erreicht würde.Die anderen Fraktionen hatten ihre Ablehnung signalisiert. Die AfD hatte zuvor schon zweimal versucht,Ministerpräsident Voigt das Vertrauen zu entziehen,jedoch ohne Erfolg.

begründungen der AfD

Zerfall der BSW-Fraktion

Die AfD begründete ihren Antrag mit dem Zerfall der BSW-Fraktion anfang September.Zehn ehemalige Abgeordnete des BSW hatten die Fraktion „Thüringen Gerecht“ gebildet. Diese Fraktion unterstützt nun eine Minderheitsregierung mit CDU und SPD.

Vertrauensverlust gegenüber Ministerpräsident Voigt

Die AfD nannte zudem einen Vertrauensverlust gegenüber Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) im Kontext der Kontroverse um seine Doktorarbeit als Grund für den Antrag. Voigt erklärte kurz vor der Abstimmung, dass er rechtlich nicht mehr gegen den Entzug seines Titels vorgehen wolle.

Folgen und nächste Schritte

Für den Fall des Scheiterns der Landtagsauflösung kündigte AfD-Fraktionschef Björn Höcke die Einleitung eines Volksbegehrens zur neuwahl an. Die Hürden dafür sind hoch. 5.000 Stimmberechtigte müssen innerhalb von sechs Wochen ihre Unterschrift leisten.

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