Politik Inland

Steuereinnahmen legen im September nur leicht zu

Bundesministerium der Finanzen (Archiv)

Die Steuereinnahmen lagen im September 0,4 Prozent über dem Vorjahresmonat. <h3>Haupt</h3> <h4>Zahlen</h4> Anstieg gegenüber dem Vorjahr: 0,4 Prozent

AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Die Steuereinnahmen lagen im September 0,4 Prozent über dem Vorjahresmonat. Das steht im neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums, der am Donnerstagmorgen veröffentlicht wird.

Ein Plus gab es vor allem bei den Steuern auf Kapitalerträge. Moderat stiegen die Einnahmen bei der Lohnsteuer, der Körperschaftsteuer und der Umsatzsteuer. Das Aufkommen aus der veranlagten Einkommensteuer war niedriger als im September 2025.

Entwicklung nach Steuerarten

Lohnsteuer

Das aufkommen der Lohnsteuer stieg im September um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Zuwachs fiel damit wieder schwächer aus als in den Vormonaten.

Veranlagte Einkommensteuer

Die im September fälligen Vorauszahlungen bei der veranlagten Einkommensteuer lagen zwei Prozent höher als im Vorjahresmonat.Nach Berücksichtigung von Vorauszahlungen für vergangene Zeiträume sowie Erstattungen und Nachzahlungen ergab sich jedoch ein Rückgang im kassenmäßigen Aufkommen um 3,5 Prozent.Ursache waren vor allem rückläufige Nachzahlungen, während die Erstattungen leicht anstiegen und die Vorauszahlungen für vergangene zeiträume leicht zurückgingen, so das Ministerium.

Umsatzsteuer

Das Aufkommen aus der Umsatzsteuer erhöhte sich gegenüber September 2025 leicht um 0,5 Prozent.Damit setzte sich die spürbare unterjährige „Aufkommensvolatilität“ im Vorjahresvergleich fort.

Körperschaftsteuer und Kapitalerträge

Die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer legten ebenfalls moderat zu. Einen auffälligen Zuwachs verzeichneten die Steuern auf Kapitalerträge.

Haushaltsausblick

Die letzte Steuerschätzung für 2026 sieht für das Gesamtjahr ein Plus von 1,2 Prozent vor. In den bereits absolvierten Monaten Januar bis september beträgt die Steigerung jedoch nur 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bleibt es bei dieser Tendenz, würden am Ende über drei Milliarden Euro der bereits eingeplanten Mittel fehlen.

Gevita Tagesresidenz

Artikel teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen