SPD-Widerstand gegen Pflege-Reform wächst

Krankenhausbett (Archiv)

In der SPD wächst der Widerstand gegen eine Reform der Pflegeversicherung, die Pflegebedürftige im Heim stärker belasten könnte. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kritisierte in der "Bild", dass Ministerin Warken den Druck auf Pflegebedürftige und ihre Familien erhöhe

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Widerstand gegen Reform der Pflegeversicherung in der SPD

In der SPD wächst der Widerstand gegen eine geplante Reform der Pflegeversicherung, die eine Mehrbelastung für Pflegebedürftige im Heim mit sich bringen könnte. mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin manuela Schwesig äußerte in der „bild“ Kritik an den Plänen von Ministerin Warken.

Kritik von Manuela Schwesig

Schwesig sagte,anstatt die Pflegebedürftigen zu entlasten,erhöhe die Ministerin den Druck auf sie und ihre Familien. Die Streckung der erhöhungsstufen bei den Pflegeheimzuschüssen helfe den wenigsten, so Schwesig.Es blieben lediglich höhear Zuzahlungen. Sie forderte ein gesamtkonzept mit Bund, Ländern, Kommunen und Pflegeeinrichtungen.

Reaktion auf Berichte

Die SPD-Politikerin reagierte auf Berichte, wonach Pflegeheimbewohner künftig bis zu sechs Monate länger die Kosten selbst tragen sollen. Auch Berlins Gesundheitssenatorin Ina Czyborra sprach sich gegen diesen Reformschritt aus. Sie warnte, dass spätere Zuschüsse zur Pflege im Heim zu mehr Altersarmut führen könnten.

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