Erzeugerpreise im April um 1,7 Prozent gestiegen

Stahlproduktion (Archiv)

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte stiegen im April 2026 um 1,7 Prozent im Vergleich zum April 2025, so das Statistische Bundesamt

Toyota Scheidt

Erzeugerpreise im April 2026

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte stiegen im april 2026 um 1,7 Prozent im Vergleich zum April 2025, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat März 2026 betrug der anstieg 1,2 Prozent.

Preisentwicklung nach Kategorien

Der Anstieg der Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich auf gestiegene Preise für Vorleistungsgüter zurückzuführen. Energiepreise erhöhten sich ebenfalls. Ohne Energie stiegen die Preise im Jahresvergleich um 1,6 Prozent und im Monatsvergleich um 0,7 Prozent.

Energie und mineralöl

Energie war im April 2026 um 2,0 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Mineralölprodukte stiegen besonders stark, mit einem Anstieg von 35,5 Prozent im Jahresvergleich. Leichtes Heizöl verteuerte sich um 57,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während Rohbenzin um 47,4 Prozent teurer wurde.

Investitions- und Gebrauchsgüter

Die Preise für Investitionsgüter stiegen um 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Maschinen verteuerten sich um 1,9 Prozent, während Kraftwagen und -teile um 1,3 Prozent teurer wurden. Gebrauchsgüter kosteten 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Verbrauchsgüter

Verbrauchsgüter waren 1,0 prozent günstiger als im April 2025. Die Nahrungsmittelpreise sanken um 2,5 Prozent, insbesondere Butter (-38,8 Prozent) und Schweinefleisch (-11,0 Prozent) wurden günstiger.

Vorleistungsgüter

Die preise für Vorleistungsgüter stiegen um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Preise für Metalle (+9,1 Prozent) und Edelmetalle (+63,6 Prozent) erhöhten sich deutlich. Holz- und Korkwaren verteuerten sich um 5,4 Prozent.

Weitere Preisentwicklungen

Chemische Grundstoffe verteuerten sich um 3,2 Prozent im Jahresvergleich.Düngemittel kosteten 8,4 Prozent mehr. Glaswaren stiegen um 3,3 Prozent, während Papier und Pappe um 1,7 Prozent günstiger wurden. Futtermittel für Nutztiere und getreidemehl waren ebenfalls deutlich günstiger als im Vorjahr.

Artikel teilen


Gevita Tagesresidenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen