SPD kritisiert Warkens Pflegereform-Pläne

Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

<h3>Kritik an geplanten Reformen der sozialen Pflegeversicherung</h3> Kurz vor der Vorstellung ihrer Reformpläne für die soziale Pflegeversicherung sieht sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit Kritik aus den Reihen des Koalitionspartners konfrontiert. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Christos Pantazis, äußerte gegenüber der Funke-Mediengruppe Bedenken hinsichtlich der bereits bekanntgewordenen Pläne. <h4>Forderung nach langfristiger Finanzierungsbasis</h4> Pantazis betonte, dass eine Pflegereform nicht nur Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsreserven berücksichtigen solle. Vielmehr müsse auch die Frage geklärt werden, wie die Finanzierungsbasis des Systems langfristig stabilisiert werden könne. Zudem erneuerte er die SPD-Forderung nach einer Bürgerversicherung für die Pflege

Gevita Tagesresidenz

Kritik an geplanter Pflegereform

Kurz vor der Vorstellung ihrer Reformpläne für die soziale Pflegeversicherung sieht sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit Kritik aus der SPD konfrontiert. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Christos Pantazis, äußerte Bedenken hinsichtlich der langfristigen Stabilität der Finanzierungsbasis des Systems. Er forderte eine Bürgerversicherung für die Pflege und betonte die Notwendigkeit einer fairen Lastenteilung zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung.

Geplante Maßnahmen und Reaktionen

Warken plant, bis Mitte Mai einen Gesetzentwurf vorzulegen. Dieser könnte Mehrbelastungen für Pflegebedürftige in Heimen und einen erschwerten Zugang zu Leistungen mit sich bringen. Sie verwies auf ein erwartetes Defizit der Pflegeversicherung von 22,5 Milliarden Euro für 2027 und 2028.

Forderungen von Verbänden

Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) forderte schnelle Entscheidungen für eine nachhaltige Strukturreform. VDAB-Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling betonte die Notwendigkeit tragfähiger wirtschaftlicher Grundlagen für Pflegeeinrichtungen. der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) appellierte an die Bundesregierung, pflege nicht zur Manövriermasse kurzfristiger Sparpolitik werden zu lassen. DBfK-Präsidentin Vera Lux forderte verbindliche Personalbemessung, bessere Arbeitsbedingungen und erweiterte Befugnisse für Pflegefachpersonen.

Artikel teilen


Anzeige AWO Sulzbach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen