Kritik an Reformkurs
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) äußert scharfe Kritik am Reformkurs von Parteichef Lars Klingbeil.Resolution des AfA-Vorstands
In einer vom AfA-Vorstand beschlossenen Resolution heißt es: "Die Sozialdemokratie war immer dann stark, wenn sie den Menschen den Rücken gestärkt hat - nicht, wenn sie ihnen auch noch erklärt hat, sie würden angeblich nicht genug arbeiten." Der "Spiegel" berichtet über diese ResolutionSPD-Arbeitsgemeinschaft kritisiert Reformkurs von Lars Klingbeil
Kritik an Reformkurs
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) hat scharfe Kritik am Reformkurs von Parteichef Lars Klingbeil geübt. In einer vom AfA-Vorstand beschlossenen Resolution, über die der „Spiegel“ berichtet, heißt es, die Sozialdemokratie sei immer dann stark gewesen, wenn sie den Menschen den Rücken gestärkt habe. Die Erzählung,dass Menschen angeblich nicht genug arbeiten,sei falsch und eine Ohrfeige für millionen Beschäftigte.
Sozialpolitische Bedenken
Der AfA-Vorstand erkennt die Notwendigkeit eines politischen Aufbruchs an, sieht jedoch in vielen von Klingbeils Vorschlägen ernsthafte sozialpolitische Fragen aufgeworfen. Diese Vorschläge, wie verlängerte Befristungsmöglichkeiten und Arbeitszeitausweitung, widersprächen der Beschlusslage der Partei.
Forderung nach Unterstützung der Beschäftigten
Die AfA fordert Klingbeil auf, an der Seite der Gewerkschaften und der arbeitenden Menschen zu stehen.Cansel Kiziltepe,Bundesvorsitzende der AfA,betonte gegenüber dem „Spiegel“,dass die SPD ihre sozialdemokratische Seele nicht dem Primat wirtschaftlicher Anpassung opfern dürfe. Deutschland brauche Investitionen, industrielle Stärke und Entlastung für die arbeitende Mitte. Wachstum durch mehr druck auf Beschäftigte zu erzeugen, verkenne die Realität in den Betrieben.











