SPD will sich mit Kampf gegen hohe Spritpreise neu aufstellen

Gruppenbild nach SPD-Krisensitzung am 27.03.2026

Nach einer Krisensitzung der SPD bleiben die Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil im Amt

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SPD-Krisensitzung: Parteichefs bleiben im Amt

Nach einer⁢ Krisensitzung der SPD bleiben‍ die Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil im Amt.Von personellen Konsequenzen war nach dem Treffen keine Rede.

Fokus ⁢auf Wirtschaft und ⁣Arbeit

Bärbel Bas erklärte am Nachmittag, die SPD wolle sich nun auf die Themen Wirtschaft und Arbeit konzentrieren. Insbesondere sollen Maßnahmen gegen die hohen Benzinpreise ergriffen werden. „Es kann nicht sein, dass die Ölkonzerne uns ‌abzocken“, sagte Bas. Lars Klingbeil ergänzte, ⁢er habe in der Sondersitzung „viel, viel Zustimmung für seine Vorschläge“ ​erhalten, die er zu Beginn der Woche formuliert‍ hatte. Diese ⁤beinhalten die Übernahme ‍des sogenannten „Luxemburger Modells“,bei dem eine Obergrenze für den Spritpreis mehrmals pro Woche festgelegt wird. Auch eine „Übergewinnsteuer“ solle diskutiert werden, während eine Mehrwertsteuererhöhung abgelehnt wird.

teilnehmer der ⁢Sondersitzung

Das Präsidium der Partei war am‍ Freitagnachmittag⁣ im⁢ erweiterten Kreis zu einer‍ Sondersitzung zusammengekommen. teilgenommen⁢ haben auch von der SPD ⁢gestellte bundesminister, Ministerpräsidenten, ⁤Vertreter der ⁤Fraktion, SPD-Spitzenkandidaten und ausgewählte Vertreter aus der SPD-Kommunalpolitik.

Hintergrund der Krise

Auslöser der jüngsten SPD-Krise sind die Ergebnisse der Landtagswahlen ​in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im März. In den Stuttgarter​ Landtag schaffte⁤ es die ⁢SPD mit 5,5 Prozent nur knapp.‌ In Rheinland-Pfalz erzielte sie 25,9⁤ Prozent, verlor ‌jedoch knapp zehn Prozentpunkte und wird wahrscheinlich ​künftig nicht mehr den Ministerpräsidenten stellen können.

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