SoVD kritisiert Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung

Sozialverband Deutschland (SoVD) (Archiv)
Toyota Scheidt

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert die geplante Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung für Eheleute in der gesetzlichen Krankenkasse. "Die Quasi-Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung ist ein völlig falsches Zeichen", sagte SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland

SoVD kritisiert geplante Einschränkungen in der Familienversicherung

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die geplante Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung für Eheleute in der gesetzlichen Krankenkasse scharf kritisiert.

Aussagen der SoVD-Vorstandsvorsitzenden

„Die Quasi-Abschaffung der beitragsfreien familienversicherung ist ein völlig falsches Zeichen“, sagte die sovd-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie betonte,dass diese Regelung vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen entlaste und ein wesentlicher Bestandteil des Solidarprinzips sei.Eine Abschaffung würde soziale Härten verursachen und betroffene Familien besonders belasten. Die geplante Ausnahme für Kinder bis unter sieben Jahre sei lediglich eine unzureichende Abfederung.

Forderungen an die Bundesregierung

engelmeier forderte den Bund auf, die Finanzierung der Milliardenbeiträge für Menschen in der Grundsicherung aus Steuermitteln zu übernehmen.“Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kann nicht allein von den Beitragszahlenden der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden“, erklärte sie. Engelmeier rief die Ministerien auf, dringend nachzuverhandeln.


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