Politik Inland

Söder nennt Berliner Sondierungsvereinbarung „Honecker 2.0“

Markus Söder (Archiv)

Söder in Bonn kritisierte die rot-rot-grüne Sondierungseinigung. <h3>Äußerung</h3> „Sie wollen enteignen, und zwar in ganz massiver Form, Honecker 2.0“

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CSU-Chef Markus ⁣Söder‍ hat beim „Deutschlandtag“ der Jungen Union die rot-rot-grüne⁣ Sondierungseinigung in Berlin‍ kritisiert. Er sprach am Abschlusstag des Jahrestreffens des Parteinachwuchses in Bonn.

Enteignungen

Söder sagte: „Sie wollen enteignen,und zwar in ganz massiver Form,Honecker 2.0“.Er forderte,als Bundesregierung rasch ⁤ein Gesetz auf den Weg zu bringen,welches „solche absurden Enteignungsphantasien von Sozialisten beendet“.

NGOs und migration

Söder kritisierte, dass ​künftig NGOs beim Thema Migration⁤ in‍ der‍ Hauptstadt mitentscheiden sollen. Er sagte: „Keine Macht‍ den⁣ NGOs ⁣beim Thema migration“. Auch hier​ forderte er ein bundesgesetz.

Berliner Antisemitismus-Erklärung

Zur Berliner⁤ Antisemitismus-Erklärung sagte Söder, diese sei das „Papier nicht‌ wert“.

Reaktionen und ⁤Parteipolitik

Am Vortag ⁣hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor ‍dem geplanten‍ Linksbündnis in der Hauptstadt gewarnt. Er rief SPD und Grüne⁤ auf, keine Gespräche mehr mit der Linken in Berlin ‌zu führen. Kurz darauf verkündeten die ‍drei Parteien eine​ Einigung in ⁢ihren Sondierungen.

Warnungen vor der ‍afd

Auch die AfD spielte in‍ den⁤ Reden ‌von Söder und Merz eine größere ⁤Rolle. ‌Söder warnte vor der „blauen​ Welle“. Er sagte,die ⁢AfD ‌habe das ‌Ziel,die Union zu „zerstören“. Wie zuvor schon Merz warnte Söder Mandatsträger davor, wie in⁢ Sachsen-Anhalt AfD-Politiker in Staatsämter zu wählen.“Solche brauchen wir⁢ bei uns nicht“, sagte der CSU-Chef.

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