AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund optimistisch
Der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, sieht seine Partei nach den jüngsten Umfrageergebnissen auf dem Weg zur absoluten Mehrheit. „Es fehle jetzt nur noch ein ganz kleines bisschen“, sagte Siegmund am Donnerstag dem Nachrichtensender „welt“.Er wolle sich zwar noch nicht zu früh freuen,sei aber optimistisch,dass die AfD „hier Geschichte schreiben“ werde.
Strategie der AfD
Siegmund betonte, die AfD wolle nicht nur von der Enttäuschung der Menschen über Union und SPD profitieren.“Jetzt könnte ich es mir leicht machen und sagen: Das sind gerade in Berlin aktuell unsere besten Wahlkämpfer. Auch Sven Schulze, hier der CDU-Spitzenkandidat, ist ja eine Kopie von Friedrich Merz, im Prinzip, setzt diesen Kurs auch in Sachsen-Anhalt fort. Aber so einfach machen wir es uns nicht“, erklärte Siegmund. Die AfD strebe Erfolg aufgrund ihrer eigenen „guten Programmatik“ an. Die Menschen seien enttäuscht, da an den wirklichen Problemen im Land vorbeiregiert werde. Andere Parteien konzentrierten sich nur darauf, die AfD zu verhindern, anstatt das Land „wieder nach vorne“ zu bringen.
Kritik an Reiner Haseloff
Siegmund wies die Warnung des ehemaligen Ministerpräsidenten Reiner haseloff (CDU) vor einer Entwertung des sachsen-anhaltischen Abiturs im Falle eines AfD-Wahlsiegs als Panikmache zurück. „Das ist einfach die absolute Panik. Man sieht, man schafft es nicht mit politischen Inhalten. Also versucht man es mit solchen Märchen,das ist natürlich völliger Blödsinn“,sagte Siegmund. Er betonte, dass es rechtlich und inhaltlich falsch sei.Möglicherweise werde das Abitur in Sachsen-Anhalt später besonders hoch angesehen, da die AfD auch im Bildungssystem investieren wolle. Bildung sei „immer die wichtigste Ressource“ gewesen. Die „Hilflosigkeit“ der anderen Parteien spreche „eine eindeutige Sprache“.



Schreibe einen Kommentar