Experte sieht russische Hacker hinter Phishing-Angriff auf Politiker

Computer-Nutzer (Archiv)

<h3>Phishing-Kampagne gegen Signal-Nutzer</h3> IT-Sicherheitsexperten von Amnesty International haben in einer Phishing-Kampagne gegen Nutzer des Messengerdienstes Signal ein Angriffswerkzeug entdeckt. Nach Angaben von Donncha Ó Cearbhaill, Leiter des Security Lab der Menschenrechtsorganisation, handelt es sich um ein in russischer Sprache programmiertes Werkzeug namens "Apocalypse Z". <h4>Details zur Entdeckung</h4> Ó Cearbhaill berichtete dem "Spiegel", dass er im Januar selbst eine der Phishing-Nachrichten erhalten habe. Diese Nachrichten stammen angeblich von einem "Signal Support" und fordern die Nutzer auf, persönliche Daten einzugeben oder einen QR-Code zu scannen. Die Angriffe werden mutmaßlich von russischen Staatshackern durchgeführt

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Phishing-Angriffe auf Signal-Nutzer

IT-Sicherheitsexperten von ⁤Amnesty International haben ein Angriffswerkzeug entdeckt, das in einer Phishing-Kampagne ‍gegen⁤ Nutzer des Messengerdienstes Signal eingesetzt wird.Laut ‍Donncha Ó Cearbhaill, Leiter des Security Lab der Menschenrechtsorganisation, handelt es sich um ein in russischer Sprache programmiertes Werkzeug namens „Apocalypse Z“.

Details zur Kampagne

Ó Cearbhaill berichtete⁣ dem „Spiegel“, dass er im Januar selbst eine Phishing-Nachricht erhalten habe. Diese Nachrichten stammen angeblich‍ von einem „Signal ‌Support“⁣ und fordern Nutzer auf, persönliche Daten einzugeben oder einen ⁤QR-Code zu ‌scannen. Die ⁢angreifer können dadurch Zugang⁢ zu ⁢Chats ‍erhalten oder Signal-Konten übernehmen. Zu den Betroffenen zählen Medienberichten zufolge Bundestagspräsidentin Julia ​Klöckner (CDU) sowie die Bundesministerinnen Karin Prien (CDU)⁢ und Verena Hubertz ‌(SPD).

Umfang der ​Angriffe

Die Analysen ⁢der Forscher zeigen, dass die Kampagne ⁢größer ist als bisher angenommen. In der Zieldatenbank ⁢der Angreifer fanden⁤ die Experten Mobilnummern potenzieller Opfer. Im Januar waren es mehr⁣ als 13.700,so Ó Cearbhaill. Der Angriff auf sein‌ Konto war der⁢ 13.730. ‌in der Datenbank. Viele ⁤Phishing-Nachrichten ‍wurden über polnische und niederländische Nummern verschickt.

Bewertung der⁢ Sicherheitslage

Ein Verbot ‍von Signal für die Bundesverwaltung hält der⁤ Amnesty-experte nicht für sinnvoll. Der Dienst biete weiterhin hohe Sicherheit. Die Gefahr, Opfer solcher Angriffe zu werden, sei bei anderen Diensten nicht geringer.

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