Özdemir kündigt gemeinsames Vorgehen mit NRW zum Bürokratieabbau an

Cem Özdemir (Archiv)

<h3>Zusammenarbeit beim Bürokratieabbau</h3> Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) plant, im Bereich Bürokratieabbau mit anderen Landesregierungen zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, die Bundesregierung zum Handeln zu bewegen. <h4>Gemeinsame Initiative mit Nordrhein-Westfalen</h4> Özdemir hat sich mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) darauf verständigt, dem Bund künftig gemeinsam Vorschläge zu unterbreiten. <h4>Vertrauen in den Staat stärken</h4> Özdemir betonte gegenüber der FAZ, dass Bürger den Staat als Gängelstaat wahrnehmen könnten, wenn dieser nicht funktioniere und unverständliche Bürokratie anwende. Dies könne das Vertrauen in den Staat beeinträchtigen

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Özdemir plant Bürokratieabbau und Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern

Baden-Württembergs ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) strebt eine Zusammenarbeit mit anderen Landesregierungen an, um den Bürokratieabbau voranzutreiben und die Bundesregierung zum Handeln zu bewegen. Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will er dem Bund Vorschläge unterbreiten. diese könnten über eine Bundesratsinitiative oder andere Wege eingebracht werden. Ziel sei es, dem Bund zu zeigen, dass der Bürokratieabbau funktioniert.

Effizienzgesetz und Windenergie

Özdemir plant, seinen Entwurf für ein Effizienzgesetz noch vor der Sommerpause vorzulegen.Der Ansatz: Bestehende Regelungen müssen gerechtfertigt werden,nicht die Streichungen.Neue Regelungen sollen nur eingeführt werden, wenn alte wegfallen.Zudem fordert er einen schnelleren Ausbau der Windenergie mit speziellen Ausschreibungen für Bayern und Baden-Württemberg.

Umgang mit AfD-Wählern

Angesichts des Erstarkens der AfD kündigte Özdemir an, sich intensiver mit deren Wählern auseinanderzusetzen. Er kritisierte, dass die Politik oft über die Ängste der Menschen hinweggegangen sei, was auch für seine Partei gelte.

Haltung zur Türkei

Özdemir, selbst aus einer türkischen Einwandererfamilie stammend, äußerte sich zu den Entwicklungen in der Türkei, wo die Regierung gegen die Oppositionspartei CHP vorgeht. Er betonte die Bedeutung freier Opposition und rechtsstaatlicher Verfahren. Bei einer möglichen Delegationsreise in die Türkei wolle er die Werte Baden-Württembergs vertreten und seine Überzeugung für demokratische Organisationsformen mitnehmen.

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