NRW-Minister Laumann mahnt Bund bei Klinikreform zu Ausnahmen

Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)
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NRW-Gesundheitsminister Laumann fordert vom Bund Ausnahmen bei der geplanten Krankenhausreform von Minister Lauterbach

Bundeskabinett berät über Änderungen an Krankenhausreform

Am Mittwoch befasst sich das Bundeskabinett mit den geplanten Änderungen an der Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.

Laumann fordert Ausnahmeregelungen für Länder

Im Vorfeld der Beratungen fordert Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Bundesregierung auf, den Änderungsplänen von Bundesministerin Nina Warken zuzustimmen. Laumann betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass die Bundesländer in großer einigkeit deutlich gemacht hätten, dass es im Gesetzentwurf sinnvolle Ausnahmemöglichkeiten geben müsse, um eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung sicherzustellen. Dies sei das Ziel der Krankenhausreform.

Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz

Laumann verwies darauf, dass der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz dem Koalitionsvertrag auf bundesebene entspreche. Er forderte insbesondere die SPD auf, sich daran zu halten. Die Länderminister verlangen von der Bundesregierung mehr Freiheit bei der Zuweisung von Leistungsgruppen, um die Krankenhausversorgung im ländlichen Raum zu sichern.

Krankenhausreform-Anpassungsgesetz auf der Tagesordnung

Das Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) von Bundesministerin Warken steht am Mittwoch auf der tagesordnung des Bundeskabinetts.


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