Nato beschließt Fünf-Prozent-Ziel für Verteidigung

Mark Rutte (Archiv)

Nato-Mitgliedsstaaten einigen sich auf ein neues Ziel: Die Verteidigungsausgaben sollen auf fünf Prozent erhöht werden

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nato beschließt Erhöhung der Verteidigungsausgaben

die Mitgliedsländer der Nato haben sich auf eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben geeinigt.Nato-generalsekretär Mark Rutte erklärte zum Abschluss des Nato-Gipfels in Den Haag, dass mit dem Den-haag-Investmentplan eine Schlüsselentscheidung getroffen worden sei. Die Verbündeten haben vereinbart, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Verteidigung zu investieren. Rutte bezeichnete dies als bedeutendes Bekenntnis als Reaktion auf die Bedrohung der Sicherheit.

Aufteilung der Investitionen

Mindestens 3,5 Prozent des BIP sollen in die Kernanforderungen für Verteidigung fließen, darunter die Finanzierung des Militärs, der Luftverteidigung und von Drohnen. Weitere 1,5 Prozent des BIP sind für Maßnahmen vorgesehen, die die Sicherheit indirekt stärken, wie beispielsweise die notwendige Infrastruktur für die Verlegung von Panzern.

Unterstützung für die Ukraine

Die Situation der Ukraine spielte beim Gipfeltreffen eine untergeordnete Rolle. Dennoch sicherte Rutte dem Land die Unterstützung der Nato zu. Ziel sei es,die Ukraine in die Lage zu versetzen,weiterzukämpfen,um einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Die nato stehe an der Seite der Ukraine und wolle den Weg des Landes zur Mitgliedschaft in der Allianz weiterverfolgen.

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