Merz kündigt Digitalisierung der Einwanderungsprozesse an
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant, die Abläufe bei der Einwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt umfassend zu digitalisieren. Künftig sollen Personen, die nach Deutschland kommen möchten, um zu arbeiten und zu leben, die Möglichkeit erhalten, sich auf einer digitalen plattform anzumelden. Diese Plattform soll sämtliche Prozesse digital abbilden und die dahinterliegenden Abläufe harmonisieren.
Herausforderungen und geplante Umsetzung
Merz bezeichnete das Vorhaben als eine große Aufgabe, da es tief in die Strukturen von Bund, Ländern und Gemeinden eingreife. als Beispiele nannte er die Verfahren zur Erteilung von Arbeits- und Aufenthaltserlaubnissen sowie die Anerkennung von Berufsabschlüssen.
Pilotprojekte in Bundesländern
Das Projekt soll zunächst mit Pilotprojekten starten. Merz erklärte, er habe bereits zwei Bundesländer angesprochen – einen Flächenstaat und einen Stadtstaat – und hoffe, diese für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Ziel sei es, gemeinsam erste Erfahrungen mit der digitalen Plattform zu sammeln.Merz äußerte sich dazu am montag beim SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin.


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