Kubicki grenzt sich von AfD ab

Wolfgang Kubicki (Archiv)

Wolfgang Kubicki, der voraussichtlich künftige FDP-Chef, distanziert sich klar von der AfD

Toyota Scheidt

Wolfgang Kubicki distanziert sich von der AfD

Der voraussichtlich künftige FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat sich klar von der afd abgegrenzt. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärte Kubicki, er werde keine Regierung mit AfD-Beteiligung wählen oder unterstützen.

Position zur Brandmauer-Debatte

Kubicki lehnte Brandmauer-debatten ab und betonte, dass dies nicht die Sache der FDP sei. Er verwies darauf, dass sich die union darüber Gedanken machen könne. Auf die Frage nach möglichen Kooperationen mit der AfD, wie sie der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) vorgeschlagen hatte, sagte Kubicki, er müsse der SPD keine Ratschläge zum Umgang mit der AfD geben. Er werde weder einen linken noch einen AfD-Ministerpräsidenten wählen oder sich in politische Abhängigkeit begeben.

Wähler zurückgewinnen

Kubicki betonte, dass es für die FDP darum gehe, an die AfD verlorene Wähler zurückzugewinnen. Bei der bundestagswahl hätten 1.200.000 Wähler die FDP in Richtung Union und 800.000 in Richtung AfD verlassen. Er sehe es als naheliegend an, dass Menschen, die sich bereits für die FDP entschieden hatten, erneut für die Partei stimmen könnten. Für ihn gebe es keine Wähler „erster und zweiter Klasse“.

Artikel teilen


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen