GdP: Jede dritte Bundespolizei-Dienststelle ist marode

Bundespolizei (Archiv)

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zum Handeln auf. Andreas Roßkopf, GdP-Chef für den Bereich Bundespolizei, erklärte der "Rheinischen Post", dass nahezu jede dritte Dienststelle der Bundespolizei erhebliche Mängel aufweise oder marode sei

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Gewerkschaft der Polizei fordert Maßnahmen

die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat auf die maroden zustände in den Dienststellen der Bundespolizei hingewiesen und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zum Handeln aufgefordert.Andreas Roßkopf, GdP-Chef für den Bereich Bundespolizei, äußerte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass nahezu jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel aufweise oder marode sei. Der Zustand vieler Gebäude und Wachen sei „nicht mehr hinnehmbar“.

Probleme bei der Bundespolizei

Die Bundespolizei ist auf rund 56.000 Beschäftigte angewachsen. Trotz der Einstellung neuer Kollegen fehlen Büros, Unterkünfte und Parkflächen, was zu Frustration und zusätzlicher Belastung der Beschäftigten führt. Sanierungen werden immer wieder verschoben. Roßkopf kritisierte, dass über moderne Sicherheitsarchitektur gesprochen werde, während Polizeibeschäftigte mit Eimern unter tropfenden Decken stehen oder in überalterten Gebäuden arbeiten müssen. Es mangele an zeitgemäßen Sozialräumen,ausreichenden Umkleiden und funktionierender Infrastruktur.

Forderungen der GdP

In dieser Woche plant die GdP den Start einer Kampagne. Sie fordert schnellere Genehmigungs- und Bauverfahren sowie mehr finanzielle Mittel vom Innenminister für Sanierungen, Neubauten und bessere unterkünfte. Roßkopf betonte, dass eine moderne Bundespolizei auch eine moderne Infrastruktur benötige. Dies sei „keine Luxusforderung, sondern eine frage von respekt, Motivation und letztlich auch öffentlicher Sicherheit“.

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