Klingbeil sieht „verdammte Pflicht“ für Gelingen der Koalition

Lars Klingbeil am 29.04.2026

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der schwarz-roten Koalition zurückgewiesen. "Ich glaube, dass wir als demokratische Mitte in diesem Land in der verdammten Pflicht sind, das hier hinzubekommen", sagte Klingbeil den Sendern RTL und ntv bei einer Maikundgebung in Bergkamen

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Vizekanzler Klingbeil weist Koalitionsspekulationen zurück

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der schwarz-roten Koalition zurückgewiesen. Bei einer Maikundgebung in Bergkamen‌ betonte er⁣ gegenüber den Sendern RTL ‌und ntv die Verantwortung der demokratischen Mitte, die Regierungsarbeit erfolgreich fortzusetzen.

Kompromissbereitschaft und Zusammenarbeit

Klingbeil unterstrich die Notwendigkeit, ⁤sich anzustrengen und Kompromisse zu schließen. „Jeder sollte ‍nicht nur 100 Prozent⁣ von seinem fordern“,‌ erklärte ‍er. Der SPD-Vorsitzende wies darauf ‌hin,‍ dass es in der Koalition‌ nicht‍ nur um Einzelinteressen gehe und Unterschiede in politischen Diskussionen normal⁣ seien.

Gemeinsame Beschlüsse im Fokus

Entscheidend‌ seien laut‌ Klingbeil die gemeinsamen Beschlüsse, etwa beim Haushalt und der Gesundheitsreform. Er betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit im Kabinett und die Notwendigkeit, große ‍Themen ⁢zu entscheiden. ⁣Klingbeil hob hervor, dass er und ‍Kanzler Friedrich Merz täglich in‌ Kontakt stünden und‌ sich der Verantwortung für das Land bewusst ​seien. Beide seien ⁤sich einig, die Regierungsarbeit gemeinsam voranzubringen.

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