Kiesewetter will ein Prozent vom BIP für Ukraine-Waffenlieferungen

Roderich Kiesewetter (Archiv)

CDU-Experte Kiesewetter fordert, dass Deutschland ein Prozent des BIP für Waffenlieferungen an die Ukraine bereitstellt

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Forderung⁣ nach stärkerer Führungsrolle Deutschlands ⁤in der NATO

Der CDU-Außen- und Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter hat vor dem Besuch ⁢von NATO-Generalsekretär Mark Rutte bei⁤ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine stärkere Führungsrolle ⁤Deutschlands im Militärbündnis ⁣gefordert.

Unterstützung für‍ die​ Ukraine

Kiesewetter ⁣sprach⁣ sich zudem für eine⁤ deutlich größere Unterstützung Deutschlands für‍ die Ukraine aus. „Bislang fehlt insbesondere Deutschland das nötige Mindset, um Ziel und⁤ Strategie an die⁢ geopolitischen und geoökonomischen Herausforderungen ‌anzupassen“,⁣ sagte Kiesewetter der „Rheinischen⁤ Post“.

Warnung ‍vor Ausweitung des Krieges

Der CDU-politiker warnte, dass ⁣sich der Krieg sehr wahrscheinlich​ schon innerhalb der nächsten zwei Jahre ausweiten werde, falls Deutschland nicht zeitnah handele. ⁤er betonte, dass insbesondere ‌Russland‌ und China durch⁣ die europäische Schwäche ⁣und Inkonsequenz eher zu hybriden oder konventionellen⁢ angriffen gegen⁤ NATO-Staaten oder Taiwan animiert ⁤würden.

Konkrete Maßnahmen gefordert

Kiesewetter forderte,Deutschland solle ‍die Rüstungsproduktion massiv erhöhen,die militärische Unterstützung der Ukraine auf ein​ Prozent des Bruttoinlandsprodukts ‌steigern,Taurus-Marschflugkörper ausbilden und liefern‍ sowie russische Vermögen an die Ukraine übergeben. Zudem sprach er sich ⁤für die Einführung eines​ Pflichtdienstes und eine Änderung​ der China-Politik aus. Diese maßnahmen​ seien laut Kiesewetter deutlich günstiger, als ein ​möglicher Zusammenbruch der Ukraine ‌und eine Ausweitung des Krieges.

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