Kiesewetter: US-Truppenabzug könnte Aktion gegen Deutschland sein

Roderich Kiesewetter (Archiv)

CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter bezeichnet den angekündigten Teilabzug der US-Truppen aus Deutschland als mögliche "Aktion gegen Deutschland". Spannend sei, wohin die Truppen verlegt würden, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online

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reaktionen auf den Teilabzug der US-Truppen

CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sieht im angekündigten Teilabzug der US-Truppen aus Deutschland eine mögliche gezielte „Aktion gegen Deutschland“. Spannend sei, wohin die Truppen verlegt würden, sagte Kiesewetter dem Nachrichtenportal T-Online. Falls sie innerhalb Europas blieben, sei es eine Aktion gegen Deutschland. Eine Stationierung außerhalb Europas deute auf einen strategischeren Hintergrund hin.

Bewertung der Ankündigung

Kiesewetter betonte, die Ankündigung komme nicht überraschend. Die Absicht von Trump solle nicht überbewertet werden, da sie schon lange absehbar sei. Er riet zu Gelassenheit und warnte davor, Trump mit öffentlichen Äußerungen zu Kurzschlusshandlungen zu verleiten.

Europäische Sicherheitsstruktur

Kiesewetter hob hervor, dass die Europäer sich für die USA wieder relevant machen sollten, indem sie eine faire Lastenverteilung übernähmen.Zudem müsse die Ukraine in die europäische Sicherheitsstruktur integriert werden, um dem „freien Europa“ den Sieg über Russland in der Ukraine zu ermöglichen.

Kritik der AfD

Die AfD kritisiert die Bundesregierung scharf. Markus Frohnmaier, außenpolitischer Sprecher der AfD im Bundestag, sagte, die Merz-Regierung habe Deutschland herabgewirtschaftet und fast 100 Milliarden Euro an militärischen Kapazitäten und Finanzhilfen an die Ukraine verschenkt. dies habe Deutschland massiv geschadet.

Forderungen der AfD

Frohnmaier betonte, der Teilabzug zeige, dass Sicherheitspolitik keine Einbahnstraße sei. Der Fokus müsse darauf liegen,eigene wirtschaftliche und militärische Stärke aufzubauen. Kanzler Friedrich Merz und Außenminister johann Wadephul hätten bislang kein diplomatisches Geschick bewiesen. Er erwarte von der Bundesregierung, dass sie deutsche Interessen vertrete.

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