Kein Kurswechsel bei deutscher Atompolitik durch neue EU-Pläne

Atomkraftwerk (Archiv)

Die Bundesregierung bleibt trotz der neuen Kernenergiepläne der EU-Kommission beim Atomausstieg. Dies bestätigte Regierungssprecher Steffen Meyer

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Bundesregierung hält am Atomausstieg fest

Die Bundesregierung bleibt trotz der neuen Kernenergiepläne von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Atomausstieg.Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte am Mittwoch, dass Deutschland sich für den Ausstieg aus der Atomenergie entschieden habe.

Position des Bundeskanzlers

Der Bundeskanzler teile die Einschätzung von der Leyens,die die Abkehr von der Kernenergie als „strategischen Fehler“ bezeichnet hatte. Dennoch betonte er, dass es daraus keine Schlussfolgerungen für Deutschland gebe, da die Entscheidung zum Atomausstieg getroffen wurde und weiterhin Bestand habe, so Meyer.

Energiepolitik und Energiemix

Auf die Frage zur Beteiligung deutschlands an den Plänen von der leyens, Europa zu einem „globalen Zentrum der Kernenergie der nächsten Generation“ zu machen, verwies Meyer auf die deutsche Energiepolitik. Diese setze auf einen ausgewogenen Energiemix, energiesicherheit und die Ausweitung des Energieangebots. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) habe bereits diverse Entscheidungen getroffen, um das Energieangebot auszubauen.

Forschung und erneuerbare Energien

Meyer betonte zudem die Bedeutung der Forschung, insbesondere bei Speichertechnologien und erneuerbaren Energien. „Und auf diesen Energiemix setzen wir“, erklärte er.

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