Fernandes kritisiert Gesetzentwurf zu digitaler Gewalt

Collien Ulmen-Fernandes (Archiv)

Collien Fernandes kritisiert den Gesetzentwurf von Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) zu digitaler Gewalt als unzureichend

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Kritik an Gesetzentwurf zu digitaler Gewalt

Collien Fernandes hat den Gesetzentwurf von Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) zur Bekämpfung digitaler Gewalt als unzureichend kritisiert. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ äußerte die Moderatorin und Schauspielerin, dass die vorgesehene Höchststrafe von zwei Jahren für das unbefugte Herstellen und Verbreiten von Nacktaufnahmen, einschließlich Deepfakes, „viel zu kurz“ sei. Fernandes, die ihrem Ex-mann Christian Ulmen vorwirft, sie „virtuell vergewaltigt“ zu haben, bezeichnete das strafmaß als „ein Witz“, wenn der „Psychoterror über Jahrzehnte“ andauere. Sie forderte einen „größeren spielraum“ bei den Strafen.

Details des Gesetzentwurfs

Justizministerin Hubig hatte Mitte April einen Entwurf vorgestellt,der den strafrechtlichen Schutz vor digitaler Gewalt verbessern soll. Der Entwurf sieht vor, dass das unbefugte Herstellen und Verbreiten von Nacktaufnahmen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden kann.

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