Esken kritisiert mediale Debatte über ihre Person als „Jagd“

Saskia Esken am 12.05.2025

SPD-Chefin Saskia Esken kritisiert die mediale Debatte über ihre Person deutlich und bezeichnet diese als "Jagd

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Esken kritisiert medialen Umgang als „Jagd“

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat den Umgang der Medien mit ihrer Person deutlich kritisiert. In einem Interview mit der „taz“ bezeichnete sie die öffentliche debatte über ihre Person als „Jagd“. Sobald diese begonnen habe, würden positive Stimmen gezielt ignoriert, so Esken.

Interview mit Bärbel Bas missverständlich interpretiert

Als Beispiel führte Esken ein Interview mit der aktuellen Arbeitsministerin Bärbel Bas an. Bas sei darin gefragt worden, ob sie die Kandidatur von Lars Klingbeil als Parteivorsitzender unterstütze.Nachdem Bas dies bejaht hatte, habe sie darauf gewartet, dass sie auch nach ihrer Unterstützung für esken gefragt werde. Diese Frage sei jedoch nicht gestellt worden. Stattdessen sei daraus in den medien die Interpretation entstanden, Bas schweige zu Esken. Dies bezeichnete Esken als „miese Tour“.

Keine Bitte um Nominierung in Baden-Württemberg

Weiterhin kritisierte Esken, dass viele Medien die fehlende Nominierung durch den SPD-Landesverband Baden-Württemberg für den Bundesparteivorstand als mangelnde Unterstützung dargestellt hätten.Dabei habe sie ihren Landesverband gar nicht um eine solche nominierung gebeten. Diese Darstellung bezeichnete Esken als „Kampagne“.

Debatte über Personalien statt wichtiger Themen

Generell empfindet Esken die öffentliche Diskussion um ihre berufliche Zukunft als unangemessen. Es gebe zahlreiche wichtige Themen, die stattdessen diskutiert werden müssten. Dazu gehöre unter anderem die Frage, wie man Rechtsradikale aus dem Parlament drängen könne, die Stärkung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt sowie die internationale positionierung Deutschlands und Europas. Stattdessen werde jedoch über Personalien gesprochen, was sie bedauerlich finde.

Frauen in der Politik vor größeren Herausforderungen

Esken betonte zudem,dass Frauen es in der Politik grundsätzlich schwerer hätten als Männer. Sie müssten doppelt so viel leisten, und die Erwartungen an politisch aktive Frauen seien widersprüchlich und unerfüllbar.

Esken tritt nicht erneut als SPD-Co-Chefin an

Am vergangenen Sonntag hatte Esken bekanntgegeben, beim SPD-Parteitag Ende Juni nicht erneut als Co-Vorsitzende neben Lars Klingbeil zu kandidieren. Ihre designierte Nachfolgerin ist die derzeitige Arbeitsministerin Bärbel bas.

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