Bundesregierung kritisiert Gewalt bei Anti-G7-Protesten

Anti-G7-Protest am 14.06.2026

Die Bundesregierung kritisiert die gewalttätigen Ausschreitungen bei den Anti-G7-Protesten in Genf. "Gewalt unterstützt jetzt nicht unbedingt die Durchsetzung legitimer Demonstrationsinteressen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille

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Bundesregierung kritisiert Gewalt bei Anti-G7-Protesten

Die Bundesregierung hat die gewalttätigen Ausschreitungen bei den Anti-G7-Protesten in Genf scharf kritisiert. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille äußerte sich am Montag gegenüber der dts Nachrichtenagentur: „Gewalt unterstützt jetzt nicht unbedingt die Durchsetzung legitimer Demonstrationsinteressen.“ Er betonte, dass Meinungsäußerungen in geordneten Bahnen erfolgen sollten und Gewalt das Anliegen eher diskreditiere.

Reaktionen auf die Ausschreitungen

Hille zeigte sich wenig überrascht von den Ausschreitungen.Er erklärte, dass es bei solchen Zusammenkünften immer wieder zu Gewalt komme. Inhaltlich wollte er die Proteste nicht bewerten,da er die genauen Anliegen der verschiedenen Gruppen nicht benennen konnte.

Details zu den Ausschreitungen

Nach Angaben der Polizei wurden bei den Ausschreitungen mehrere Gebäude beschädigt und ein Auto in Brand gesetzt. Randalierer griffen Einsatzkräfte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern an. Die Polizei reagierte mit Tränengas und Wasserwerfern.

Hintergrund des G7-Gipfels

Der G7-Gipfel 2026 wird von Frankreich ausgerichtet. Die Stadtgemeinde Évian ist in mehrere Schutzzonen aufgeteilt und stark gesichert. Anwohner erhielten Sonderausweise. Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen verlagerten sich die Proteste in die Schweiz, ähnlich wie beim G8-Gipfel 2003.

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