EU begrüßt Vereinbarung zwischen USA und Iran
Die EU-Spitze hat die jüngste Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran begrüßt. Diese solle „die Tür öffnen für umfangreichere Gespräche“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag vor dem G7-Gipfelstart im französischen Évian-les-Bains. Ziel sei ein Ende des iranischen Nuklear- und Raketenprogramms.
Regionale Stabilität und Energieversorgung
Von der Leyen betonte, dass die Straße von Hormus geöffnet werden müsse, und das ohne Abgaben. Dies sei „essenziell“ für die „regionale stabilität“ und die Weltwirtschaft. Sie warnte jedoch, dass es keinen dauerhaften Frieden geben könne, „solange der Libanon in Flammen steht“. Der Iran-Krieg habe die Abhängigkeiten in der Energieversorgung durch die Straße von Hormus offengelegt.Beim Gipfel werde diskutiert, wie diese Abhängigkeit reduziert werden könne.
G7-Gipfel: Themen und Teilnehmer
Der dreitägige Gipfel konzentriert sich auf vier Hauptthemen. Dazu gehört die Situation im Nahen Osten und deren wirtschaftliche Folgen. Der Friedensdeal zwischen den USA und dem Iran wird dabei sicherlich für Diskussionen sorgen.Ein weiteres thema ist die Entwicklung der Weltwirtschaft und die Risiken durch globale Ungleichgewichte, insbesondere Chinas Exportüberschüsse. Zudem werden kritische Rohstoffe und der Ukraine-krieg besprochen.
Insgesamt sind bis Mittwoch fünf Arbeitssitzungen geplant. Am Dienstag wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet.Weitere Gäste sind die Staats- und Regierungschefs von Indien, Brasilien, Ägypten und Südkorea. Eine große Abschlusserklärung ist derzeit nicht vorgesehen, jedoch werden Erklärungen zu Einzelthemen erwartet.



Schreibe einen Kommentar