Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen nach Todesfahrt beim Berliner CSD
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach der todesfahrt beim Berliner Christopher Street Day (CSD) erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für ähnliche Veranstaltungen angekündigt. Die Länder wurden darauf hingewiesen, die Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken. Dobrindt betonte, dass terroristische Anschläge Nachahmer finden könnten, auch wenn dies nicht typisch sei.
Details zum Tatverdächtigen
Der Innenminister gab weitere Informationen zum Tatverdächtigen bekannt.Es handelt sich um einen 21-jährigen deutschen Staatsbürger mit libanesischem Hintergrund, der 2005 in Deutschland geboren wurde. Seine Mutter wurde 2002 eingebürgert. Der Verdächtige fiel in der Vergangenheit durch zahlreiche Straftaten auf und wurde zuletzt in berlin zu einem Jahr und zehn Monaten haft auf Bewährung verurteilt. Gegen die Bewährung legte die Staatsanwaltschaft Beschwerde ein.
Fahndung und Tatablauf
Die Fahndung nach dem Täter läuft weiter. Eine Festnahme eines mutmaßlichen Beifahrers wurde nicht offiziell bestätigt. Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstagabend mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer feierten. Er fuhr gegen einen Baum und flüchtete. Mehrere Personen wurden durch Stichwerkzeuge verletzt, vermutlich durch eine Machete.
Opferzahlen
Bei dem Anschlag wurden nach aktuellen Informationen 29 Menschen verletzt, eine Frau kam ums Leben.



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