Dobrindt verdoppelt Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei

Alexander Dobrindt (Archiv)

Die Bundesregierung verstärkt den Schutz der kritischen Infrastruktur nach einem vereitelten Sprengstoff-Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle

Toyota Scheidt

Reaktion auf vereitelten Drohnen-Anschlag

Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus dem vereitelten Sprengstoff-Anschlag mit einer Semtex-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle. Nach einem Bericht der „Bild“, der sich auf Regierungskreise beruft, wird der Schutz der kritischen Infrastruktur verstärkt.

Maßnahmen des Innenministeriums

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) plant, eine umfassende ministerielle weisung an das Bundespolizeipräsidium zu erlassen. Der Kern dieser Anordnung betrifft das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum (GDAZ), das personell aufgestockt und bundesweit breiter aufgestellt werden soll. Die Anzahl der spezialisierten Einsatzkräfte soll von 150 auf 300 verdoppelt werden. Zudem wird die Anzahl der operativen Stützpunkte von vier auf acht strategische standorte in Deutschland erhöht.

Hintergrund des Drohnen-Vorfalls

Die Maßnahmen des Innenministeriums sind eine Reaktion auf die Erkenntnisse der Ermittler nach dem Drohnen-Vorfall in Leipzig. Laut „Bild“ gehen die Ermittler von einem koordinierten „hybriden Anschlagsszenario“ aus.

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