DGB lehnt Klingbeils Vorschlag zu Ausweitung von Befristungen ab

Yasmin Fahimi (Archiv)

<h3>DGB-Vorsitzende kritisiert Vorschlag zu befristeten Arbeitsverträgen</h3> Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi lehnt den Vorschlag von SPD-Chef Lars Klingbeil ab, befristete Arbeitsverträge für Unternehmen, die in Innovationen investieren, auszuweiten. "Es sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass Unternehmen in Innovationen investierten", sagte Fahimi der "Süddeutschen Zeitung

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DGB-Vorsitzende kritisiert Vorschlag zu befristeten Arbeitsverträgen

Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi lehnt den Vorschlag von SPD-Chef Lars Klingbeil ab, befristete Arbeitsverträge für Unternehmen, die in Innovationen investieren, auszuweiten. „Es sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass Unternehmen in innovationen investierten“, sagte Fahimi der „Süddeutschen Zeitung“. Beschäftigte erhielten auch keine Prämie neben dem Lohn, nur weil sie arbeiten gehen.

Hintergrund des Vorschlags

Lars Klingbeil hatte in einer Rede bei der Bertelsmann-Stiftung Ende März geäußert, dass er sich vorstellen könne, befristete Arbeitsverträge bei innovativen Unternehmen länger zu ermöglichen, ähnlich wie bei Start-ups. Er hoffe, dass sich dadurch mehr Unternehmen trauten, trotz Unsicherheiten neue Mitarbeiter einzustellen.

Fahimis Gegenargumente

Fahimi entgegnete, dass Investitionen getätigt würden, weil ein Geschäftsmodell dahinter erwartet werde. Ohne ein solches Modell sei es irrelevant, wie der Kündigungsschutz gestaltet sei.

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