Deutschland ruft Botschafter in Georgien zu Konsultationen zurück

Auswärtiges Amt (Archiv)

Deutschland hat seinen Botschafter in Georgien, Peter Fischer, vorübergehend zu Konsultationen zurückgerufen

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Deutschland ruft Botschafter in Georgien zurück

Vorübergehender Abzug von Peter Fischer

Das Auswärtige Amt hat den deutschen Botschafter in Georgien, Peter Fischer, vorübergehend aus dem Land abgezogen. Als Grund nannte das Ministerium am Sonntag die wiederholte Kritik und persönliche Angriffe der georgischen Führung gegen die Europäische Union und den Botschafter.

Konsultationen und weiteres Vorgehen

Das Auswärtige Amt erklärte, man habe beschlossen, Fischer zu Konsultationen zurückzurufen, um das weitere Vorgehen zu beraten. Zudem verwies das Ministerium darauf, dass der EU-Außenrat am Montag über die Situation in Georgien beraten wird.

Hintergrund der Entscheidung

In den vergangenen Monaten war Peter Fischer mehrfach Ziel verbaler angriffe durch georgische Regierungspolitiker. Fischer, der seit 2022 als deutscher botschafter in Georgien tätig ist, hatte die Politik der regierenden Partei „Georgischer Traum“ wiederholt kritisiert. Abgeordnete der prorussischen Regierungspartei hatten in der Vergangenheit bereits die Ausweisung des Botschafters diskutiert.

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