CSU fordert Rüstungsabkommen mit Kiew
vor der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Kloster Banz hat die CSU ein offizielles Rüstungsabkommen mit der Ukraine gefordert. Ziel ist es, die Bundeswehr mithilfe ukrainischer Drohnentechnologie aufzurüsten.
Forderung nach Gegenleistung
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann erklärte gegenüber der „Bild am Sonntag“, dass die Ukraine im Gegenzug für die deutschen Milliardenhilfen verpflichtet werden solle, ihr Know-how im bereich unbemannter Systeme zu teilen. deutschland werde die Hilfe „unter allen Umständen fortsetzen“. Gleichzeitig habe kiew im Bereich Drohnen, Drohnenabwehr und Marschflugkörper „wirklich herausragende Fähigkeiten entwickelt“.
Verbindliches Abkommen gefordert
hoffmann betonte die Notwendigkeit einer verbindlichen Gegenleistung für die Bundeswehr. „Deutschland muss an diesen Rüstungsinnovationen teilhaben, um seine eigene Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit zu stärken“, sagte er. Kiew solle per Vertrag verpflichtet werden,das oft geheim gehaltene Wissen an Deutschland weiterzugeben. Ein bilaterales Abkommen sei erforderlich, um im Bedarfsfall die Drohnenproduktion schnell hochfahren zu können.
Teilen von technologischen Fähigkeiten
Das Ziel sei ein Abkommen, in dem sich die ukrainische seite verpflichtet, ihre technologischen Fähigkeiten mit Deutschland zu teilen, um gemeinsam stärker zu werden. Hoffmann betonte, dass das Know-how der Ukraine militärstrategisch von Vorteil sei und daher ein Stück weit gehütet werde.



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