Bundeswehr will Palantir vorläufig nicht einsetzen

Bundeswehr-Soldat (Archiv)

Vizeadmiral Thomas Daum, Inspekteur Cyber- und Informationsraum, schließt derzeit den Einsatz von Palantir aus. "Das sehe ich momentan überhaupt nicht", sagte er dem "Handelsblatt

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Vizeadmiral Daum schließt Einsatz von Palantir aus

Vizeadmiral Thomas Daum, Inspekteur Cyber- und Informationsraum, hat den Einsatz der Software Palantir bei der Bundeswehr ausgeschlossen. „das sehe ich momentan überhaupt nicht“, sagte er dem „Handelsblatt“. Laut Daum erfüllt Palantir bestimmte Voraussetzungen der Bundeswehr nicht. Er betonte, dass es unvorstellbar sei, Industriemitarbeiter auf den nationalen Datenbestand zuzulassen.

Reaktion von Palantir

Palantir zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. Ein Unternehmenssprecher erklärte dem „Handelsblatt“, dass Kunden die Palantir-Software installieren und nutzen könnten, ohne dass Mitarbeiter des Unternehmens vor Ort sein müssten.

Alternative Anbieter ausgewählt

Nach Informationen des „Handelsblatt“ hat die Bundeswehr zwei deutsche und einen französischen Anbieter ausgewählt: Almato aus Stuttgart, eine Tochter von Datagroup, das Berliner Startup Orcrist und Chapsvision aus Paris. Diese Anbieter sollen diesen Sommer geprüft werden,ein Auftrag soll bis Jahresende vergeben werden.

Projekt der Bundeswehr

Die Bundeswehr plant, in den kommenden Jahren eine eigene, geschützte private Cloud zur Datenverarbeitung und KI-Anwendung aufzubauen. Ein wesentlicher Bestandteil ist eine Software, die Informationen aus verschiedenen Datenbanken zusammenführt.

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