Die Bundesregierung hat die Kritik des Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels, Philippe Sands, zurückgewiesen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte am Montag der dts Nachrichtenagentur, man halte es für wichtig, dass in öffentlichen Debatten unterschiedliche Meinungen geäußert werden könnten. Allerdings werde man sich nicht jede Kritik automatisch zu Herzen nehmen. Man habe die Kritik des Friedenspreisträgers „zur Kenntnis genommen“,betonte der Sprecher.Deutschland habe seine Position zu Israel schon oft klar geäußert.
Hauptteil
Stellungnahme der Bundesregierung
Ein Sprecher des Auswärtigen Amts äußerte sich am Montag gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Er betonte die Bedeutung unterschiedlicher Meinungen in öffentlichen Debatten. Zugleich sagte er, man nehme nicht jede Kritik automatisch an. Die Kritik sei „zur Kenntnis genommen“ worden. Deutschland habe seine Position zu Israel bereits mehrfach klar geäußert.
Aussagen von Philippe Sands
Philippe Sands hatte am Sonntag bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche gesagt, das Schweigen Deutschlands zu israels Vorgehen in Gaza sei „unanständig“. Völkerrechtsverletzungen müssten klar benannt werden. Das sei nicht antisemitisch und ‚nicht Anti-Israel‘, so der Sohn einer Holocaustüberlebenden.
Hintergrund
Die Äußerungen sands’ erfolgten im Rahmen der verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche. Die Bundesregierung reagierte darauf am folgenden Montag.







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