Bundesregierung verteidigt Einschränkungen von IFG

Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 02.07.2026

Die Bundesregierung verteidigt die geplanten Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes

AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Einleitung

Die Bundesregierung verteidigt‌ die⁤ geplanten Änderungen des informationsfreiheitsgesetzes (IFG). Regierungssprecher⁣ Stefan Kornelius betonte, dass es sich nicht um ‌eine Einschränkung der Pressefreiheit handele.

Hauptteil

Kornelius erklärte, die Änderungen seien aus sicherheitspolitischen Gründen notwendig.Die veränderte Sicherheitslage⁣ erfordere Maßnahmen zum​ Schutz der​ kritischen Infrastruktur. Diese Aussagen folgten auf die Entscheidung des Koalitionsausschusses, ⁢das⁤ IFG umfassend‍ umzubauen.⁢

Kritik von Verbänden und Journalisten

Die geplanten Änderungen stießen auf breite Kritik. Künftig ​soll ein „berechtigtes Interesse“ für‌ Auskunftsersuchen nachgewiesen werden. DJV-Chef Hendrik ⁣Zörner äußerte ‍scharfe Kritik ‌und sagte,​ die Regierungskoalition trete die Informationsfreiheit „in die Tonne“. Auch die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider äußerte Bedenken und stellte die Notwendigkeit⁣ der Änderungen infrage.

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