Bundesregierung prüft Ausreisehilfe für Deutsche im Nahen Osten

Reisende an einem Gepäckband (Archiv)

Die Bundesregierung prüft Optionen zur Unterstützung gestrandeter deutscher Urlauber im Nahen Osten. Außenminister Johann Wadephul (CDU) betonte die Priorität der Sicherheit der Staatsangehörigen

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Bundesregierung prüft​ Unterstützung für gestrandete Urlauber

Angesichts des Kriegsausbruchs im⁢ Nahen Osten und der Schließung von weiten Teilen ‍des​ Luftraums prüft die Bundesregierung Optionen, um gestrandeten deutschen Urlaubern⁤ bei der Ausreise‌ zu ⁣helfen. ‍Außenminister ‌Johann Wadephul (CDU) betonte‍ am Montag ​in Berlin,⁢ dass​ die Sicherheit der Staatsangehörigen oberste⁤ Priorität habe.

Herausforderungen und Maßnahmen

Wadephul erklärte, dass aufgrund des ‍Beschusses‌ und der Schließung der Lufträume in den meisten ⁢Staaten der Region kein Lufttransport möglich sei. Die ‌Bundesregierung tue alles, was in⁣ der aktuellen Situation möglich sei, und prüfe weitere Optionen.Eine enge Koordination mit der Reiseindustrie sei ​geplant,um Deutschen die Rückkehr zu ermöglichen. Wadephul​ stehe in‍ Gesprächen​ mit der Lufthansa, Tui und dem Deutschen Reiseverband.

Unterstützung vor Ort

Um die Bemühungen zu unterstützen, werden Krisenunterstützungsteams des Auswärtigen Amts nach Maskat, Doha und Dubai entsandt.⁣ Weitere Teams erkunden die Lage ‍an den‍ Grenzübergängen, insbesondere in Richtung Oman und Saudi-Arabien, die noch über einen ⁤geöffneten Luftraum verfügen.

Koordination mit ⁢der Tourismusindustrie

Die ‌Bundesregierung stimmt das Krisenmanagement mit der Tourismusindustrie ab, um eine‍ sichere Rückkehr der Kunden zu gewährleisten. Die ⁣Lufthansa habe grundsätzlich Kapazitäten, die ‌jedoch⁢ im Einzelfall geprüft ​werden müssten. Wadephul kündigte an, dass Maschinen der‍ Luftfahrtindustrie‍ für besonders vulnerable⁣ Gruppen nach Riad⁣ und Maskat geschickt ‍werden ‍sollen, da von ‍dort noch Flüge möglich sind.

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