Bundesregierung nimmt UN-Bericht zu Gaza „sehr ernst“

Protest gegen Israel-Vorgehen im Gazastreifen (Archiv)
Toyota Scheidt

<h3>Reaktion der Bundesregierung auf UN-Bericht zu Gaza</h3> Die Bundesregierung nimmt den UN-Bericht zur Lage in Gaza sehr ernst und hat die Ergebnisse der Untersuchungskommission zur Kenntnis genommen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts äußerte sich besorgt über die Vorwürfe gegen die israelische Armee

Bundesregierung reagiert auf UN-bericht zu Gaza

Die Bundesregierung hat besorgt auf einen Bericht der unabhängigen Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats reagiert, in dem der israelischen Armee in Gaza ein möglicher Genozid vorgeworfen wird.

Stellungnahme des Auswärtigen Amts

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte am Mittwoch in Berlin, die Bundesregierung habe den Bericht der Commission of Inquiry zur Kenntnis genommen. Man respektiere das Mandat der Kommission, eine eigene Analyze der Lage in den palästinensischen Gebieten zu erstellen, und nehme dies sehr ernst.

Bewertung der Analyse

Die Analysen der Kommission stünden für sich, so der Sprecher weiter. Die Bundesregierung könne, wie bei allen derartigen berichten, nicht alle Feststellungen und Schlussfolgerungen der Kommission im Einzelnen überprüfen.Es sei jedoch völlig klar, dass die im Bericht beschriebenen vorfälle außerordentlich besorgniserregend seien. In bewaffneten Konflikten seien alle Parteien an das humanitäre Völkerrecht gebunden.

Ergebnisse der UN-Untersuchungskommission

Die unabhängige Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats war am vortag zu dem schluss gekommen, dass vier der fünf in der UN-Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 genannten tatbestände in gaza erfüllt seien.


Toyota Scheidt

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