Bundesregierung kritisiert „unfreundliches Vorgehen“ der Unicredit

Skyline von Frankfurt / Main (Archiv)

<h3>Bundesregierung kritisiert Vorgehen der Unicredit</h3> Die Bundesregierung lehnt das erneut unabgestimmte und unfreundliche Vorgehen der Unicredit bei der Commerzbank ab

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Bundesregierung kritisiert Vorgehen der Unicredit

Die bundesregierung hat die jüngste Aufstockung der Anteile an der Commerzbank durch die italienische Bank Unicredit als unfreundlichen Akt bezeichnet.

Bund lehnt Vorgehen ab

ein sprecher des Bundesfinanzministeriums erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“,dass die Position der Bundesregierung unverändert sei. Die Bundesregierung lehne das erneut unabgestimmte und unfreundliche Vorgehen der Unicredit ab. Der Bund unterstütze weiterhin die Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank und habe dies auch gegenüber Unicredit deutlich gemacht. Zudem werde der Bund seine Beteiligung an der Commerzbank nicht veräußern.

Unicredit erhöht Anteil an Commerzbank

Die Mailänder Unicredit hatte am Dienstagabend mitgeteilt, ihre direkte Aktienbeteiligung an der Commerzbank und damit ihre Stimmrechte von knapp unter zehn prozent auf rund 20 Prozent verdoppelt zu haben. Dazu wandelte Unicredit gut die Hälfte der von ihr gehaltenen Finanzinstrumente in Aktien um und überholte damit den Bund als bisher größten Commerzbank-Aktionär. Der deutsche Staat, der die commerzbank in der globalen Finanzkrise mit Steuermitteln unterstützt hatte, hält derzeit noch gut zwölf prozent der anteile.

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