BSW-Forderung: Wahlausschuss gegen Neuauszählung der Bundestagswahl

Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025 (Archiv)

Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages hat den Antrag des Bündnis Sahra Wagenknecht auf Neuauszählung der Bundestagswahl abgelehnt

Toyota Scheidt

Wahlprüfungsausschuss lehnt Neuauszählung der Bundestagswahl ab

Der wahlprüfungsausschuss des Bundestages hat eine Neuauszählung der Bundestagswahl abgelehnt und damit ein entsprechendes Anliegen des „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) zurückgewiesen. die Mehrheit des Ausschusses halte die Einsprüche des BSW für unbegründet, teilte der Ausschussvorsitzende Macit Karaahmetoglu (SPD) am Donnerstag mit.

Begründung des Wahlprüfungsausschusses

Jeder einzelne Fall sei widerlegt worden, hieß es. Es seien keine Wahlfehler festgestellt worden. die Bundeswahlleiterin und die 16 Landeswahlleiter seien jedem einzelnen Hinweis sehr präzise nachgegangen.

Reaktion des Bündnis Sahra Wagenknecht

Vorwürfe der befangenheit

BSW-Parteichefin Sahra Wagenknecht warf dem Gremium Befangenheit vor. Sie kündigte an, gegen die Entscheidung vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

Politische Bewertung durch Wagenknecht

„Das ist eine Entscheidung für Merz und gegen die Demokratie“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal „T-Online“. Sie äußerte die Einschätzung, dass der Wahlprüfungsausschuss eine Neuauszählung von Beginn an nicht gewollt habe, weil er es ähnlich einschätze wie das BSW, „dass das BSW dann mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Bundestag einziehen würde“.Dies würde Mandate kosten, und „die Mehrheit der schwarz-roten Koalition wäre weg“, so Wagenknecht.

Artikel teilen


Gevita Tagesresidenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen