Südkorea reagiert nach Trumps Manöver-Kritik zurückhaltend

Donald Trump (Archiv)

Südkorea reagiert zurückhaltend auf Trumps Ankündigung, die gemeinsamen Militärübungen mit den USA zu verringern. "Die Regierung nimmt die Social-Media-Botschaft von Präsident Trump zur Kenntnis", erklärte das Präsidialamt in Seoul

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Südkoreas Reaktion auf trumps Ankündigung

Südkorea hat zurückhaltend auf die Ankündigung von US-präsident Donald Trump reagiert, die gemeinsamen Militärübungen „wesentlich“ verringern zu wollen. „Die Regierung nimmt die Social-media-Botschaft von Präsident Trump zur Kenntnis“, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Man erwarte, dass die „freundschaftlichen Beziehungen“ zwischen den Staatschefs Nordkoreas und der USA zu „sinnvollen Gesprächen“ sowie zum Beginn von verhandlungen führen, die darauf abzielten, „Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel voranzubringen“.

Trumps Sichtweise auf die Militärübungen

Trump hatte zuvor in einem Beitrag auf „Truth Social“ erklärt, dass die Übungen nicht nur kostspielig seien, sondern auch ein „völlig unangemessenes und feindliches“ Signal an Nordkorea sendeten. Das Weiße Haus hatte zuletzt mehrfach bekräftigt, dass Trump offen für einen Dialog mit Pjöngjang sei, „ohne jegliche Vorbedingungen“.

Hintergrund der Beziehungen

Der US-Präsident hatte sich während seiner ersten Amtszeit dreimal persönlich mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un getroffen: in Singapur im Juni 2018, in Hanoi im Februar 2019 und im interkoreanischen Grenzdorf Panmunjom im Juni 2019.

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