BSW-Chef wirft Trump „Staatsterror“ vor

Fabio De Masi (Archiv)

Nach dem US-Angriff auf Venezuela äußerten sich Bundeskanzler und Bundesregierung zunächst nicht. BSW-Chef Fabio De Masi warf Trump Staatsterror vor

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Nach dem US-Angriff auf Venezuela hat sich die Bundesregierung über stunden nicht öffentlich geäußert. Währenddessen kam aus der deutschen Parteienlandschaft deutliche Kritik an dem Vorgehen der USA.

De Masi kritisiert US-Regierung und fordert Reaktion Berlins

BSW-Chef Fabio de masi warf dem früheren US-Präsidenten Donald Trump am samstagmittag vor,mit dem angriff auf venezuela Staatsterror zu begehen,um venezolanisches Öl zu rauben. Er forderte, der US-amerikanische Botschafter in Deutschland solle umgehend einbestellt werden.

De masi betonte, es sei unerheblich, wie man die venezolanische regierung bewerte. Diese gebe zwar Anlass zur Kritik, dennoch rechtfertige dies nicht das Vorgehen der USA.

vorwurf der Doppelmoral und Kritik am Westen

Der Politiker erklärte, das Schweigen der EU-Kommission und der Bundesregierung zu diesem aus seiner Sicht eklatanten Bruch des Völkerrechts offenbare die Doppelmoral des Westens in den internationalen Beziehungen. bereits die Verleihung des Friedensnobelpreises an eine venezolanische Oppositionspolitikerin, die gewaltsamen Regime Change befürwortet habe, sei ein Offenbarungseid gewesen.

De Masi ordnete die Militäraktion Trumps in eine aus seiner sicht lange außenpolitische Tradition der USA ein. Diese sei ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof.

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