SPD-Chef Roloff fordert Kompromisse bei Reformen
Bayerns SPD-Chef Sebastian roloff hat die schwarz-rote Regierung dazu aufgerufen, bei den anstehenden sozial- und Steuerreformen Kompromisse mit kritikern aus den Bundesländern einzugehen. „Reform funktioniert nur mit allen Beteiligten – gewerkschaften, Arbeitgeber, Länder“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Er betonte die Notwendigkeit, diese Gruppen frühzeitig einzubinden, um Widerstand zu vermeiden.
Diskussion über den Solidaritätszuschlag
Der Wirtschaftspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion zeigte sich offen für Gespräche über die Forderung der Union, den Solidaritätszuschlag im Zuge der geplanten Einkommenssteuerreform abzuschaffen. Derzeit zahlen nur noch zehn Prozent der Steuerpflichtigen diese Abgabe. Roloff, der dem linken Flügel der SPD angehört, erklärte: „Den Soli, den heute nur Topverdiener zahlen, einfach abzuschaffen – das ist keine Wirtschaftspolitik.“ Er sei jedoch bereit, im Rahmen einer Paketlösung darüber zu sprechen, betonte jedoch, dass dies kein „Allheilmittel“ sei.



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