Sicherheitsvorfall vor Nato-Gipfel in Ankara
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara kam es zu einem Sicherheitsvorfall. Laut „Spiegel“ wurde am Dienstagmorgen für die gesamte Türkei nato-Luftalarm ausgelöst. Auch die in Malatya stationierte Patriot-Flugabwehrbatterie der Bundeswehr wurde in Alarmbereitschaft versetzt.
Raketenalarm und Aufklärung
Die Radarsysteme der nato hatten eine Rakete detektiert, die aus Georgien kommend auf den türkischen Luftraum zuraste. Der Flugkörper, zunächst für eine ballistische Rakete gehalten, stürzte ins Schwarze Meer und zielte nicht auf Ankara, wo die Staats- und Regierungschefs der Allianz tagten. Die Alarmmeldung sorgte dennoch für Aufregung.
Hintergrund des Vorfalls
Später stellte sich heraus, dass es sich um eine fehlgeleitete Flugabwehrrakete handelte, die von russischen Streitkräften in Abchasien abgefeuert wurde. Der Vorfall ist Teil einer Serie von Luftraumverletzungen an den Nato-Außengrenzen, die das Eskalationsrisiko zwischen Russland und der Allianz erhöhen.



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