Europaparlament stimmt für Abschiebezentren in Drittstaaten

EU-Parlament in Brüssel (Archiv)
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Das EU-Parlament hat Verhandlungen über eine Verschärfung der Einwanderungspolitik eingeleitet. 389 Abgeordnete stimmten dafür, 206 dagegen, 32 enthielten sich

EU-Parlament beschließt Verhandlungen⁤ zur Einwanderungspolitik

Das EU-Parlament hat den Weg für Verhandlungen über eine Verschärfung der europäischen Einwanderungspolitik freigemacht. 389 Abgeordnete stimmten in Brüssel für die Aufnahme von Gesprächen mit dem Rat über einen neuen Rechtsrahmen zur Rückführung von Personen ohne Aufenthaltsrecht⁤ in der ‍EU.206 Parlamentarier votierten dagegen,‍ 32 enthielten sich.

Geplante Maßnahmen

Das‍ Gesetzesprojekt​ sieht die Abschiebung von ​Asylsuchenden in sogenannte „Return Hubs“ außerhalb der​ EU vor. Zudem sollen klarere Regeln für die Rückführung und Anreize für⁣ die‍ freiwillige Rückkehr von Migranten geschaffen werden. Abgelehnte Asylbewerber sollen verpflichtet werden, ⁢an ihrer Rückführung mitzuwirken. Bei Verweigerung drohen Kürzungen von ⁢Unterhaltsleistungen oder die ⁣Beschlagnahme von Reisedokumenten.

Politische Kontroversen

Im Vorfeld hatten Absprachen zwischen der Europäischen Volkspartei (EVP) und rechten Fraktionen zu dem Gesetzespaket für Aufregung gesorgt. Das Paket wurde letztendlich mit Unterstützung rechter Parteien wie​ der AfD verabschiedet. Eine erste Verhandlungsrunde mit der zyprischen Ratspräsidentschaft soll in Kürze stattfinden.


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