27 Tote bei Drohnenangriff auf Munitionslager bei Kiew

Ukrainische Flagge (Archiv)

Drohnenangriff auf Depot bei Kiew tötete nach ukrainischen Angaben mindestens 27 Menschen. <h3>Hauptteil</h3> Wolodymyr Selenskyj sagte es am Samstag

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Einleitung

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Munitionslager nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach ukrainischen Angaben mindestens 27 Menschen getötet worden. Das teilte der ukrainische präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag mit.

Schäden und Evakuierung

Ort und Folgen

Der Angriff traf das Dorf Myla im Bezirk Butscha. Es entstanden ein Großbrand und Explosionen.Die umliegende Infrastruktur erlitt erhebliche Schäden. Wohnhäuser sowie ein Senioren- und Behindertenheim wurden beschädigt.

Evakuierung

Mehr als 370 Menschen wurden bereits evakuiert. Die Evakuierung dauert an.

Ermittlungen und politische Reaktionen

Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. Verdacht besteht, dass auf dem Gelände illegal explosives Material gelagert worden sei. Zudem werde geprüft, ob das Unternehmen alle notwendigen Genehmigungen besessen habe. Der ukrainische Regierungschef Serhij Korezky kritisierte, dass aus einem früheren tödlichen Angriff in Wyschnewe nahe Kiew nicht die nötigen Lehren gezogen worden seien.

Weitere Angriffe

In der Nacht kam es zu Angriffen auf weitere Regionen der Ukraine. Betroffen waren Odesa, Dnipro, Kiew, Zaporizhzhia, Sumy, Cherson, Charkiw, Mykolajiw, Donezk und Tschernihiw. Mehr als 260 Drohnen, darunter auch Banderol-Drohnen, wurden eingesetzt. Kiew steht unter nahezu ununterbrochenem Beschuss durch düsengetriebene Drohnen. Die Ukraine fordert internationale Unterstützung,um sich gegen solche Angriffe zu verteidigen.

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