Drohnenvorfälle: Kiesewetter fordert Ausrufung des Spannungsfalls

Roderich Kiesewetter (Archiv)

<h3>Drohnenvorfälle in Europa</h3> CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter fordert nach wiederholten Drohneneintritten in den europäischen Luftraum die Ausrufung des Spannungsfalls in Deutschland. <h3>Begründung für den Spannungsfall</h3> Kiesewetter betonte gegenüber dem "Handelsblatt", dass dieser Schritt, der im Grundgesetz verankert ist, notwendig sei, damit Drohnen von der Bundeswehr sofort abgewehrt werden können

Gevita Tagesresidenz

Forderung nach ausrufung des Spannungsfalls

Nachdem wiederholt Drohnen in den Luftraum europäischer Staaten eingedrungen sind, fordert der CDU-Sicherheitspolitiker roderich Kiesewetter, dass Deutschland den sogenannten Spannungsfall ausruft. Dieser schritt, der im Grundgesetz verankert ist, sei notwendig, damit Drohnen von der Bundeswehr sofort abgewehrt werden können, sagte Kiesewetter dem „Handelsblatt“. Dies müsse nicht nur über militärischen Liegenschaften, sondern künftig auch im Bereich kritischer Infrastrukturen möglich sein.

Hybride angriffe und Sicherheitslage

Kiesewetter begründete seinen Vorstoß damit, dass sich hybride Angriffe nicht eindeutig nach äußerer und innerer Sicherheit trennen ließen. Russland nutze die Drohnenüberflüge zu militärischen Zwecken, insbesondere zur Lagebild-Gewinnung, um das Schlachtfeld vorzubereiten.zudem spiele die kognitive Kriegsführung eine Rolle, also der Versuch, Angst und unsicherheit in der Bevölkerung zu erzeugen. Deshalb müsse dies auch wie ein Angriff betrachtet werden, so Kiesewetter.

Schutz kritischer Infrastrukturen und Effizienzsteigerung

Würde der Spannungsfall ausgelöst, könnten wesentliche Infrastrukturen durch die Bundeswehr geschützt werden. Gleichzeitig würden der Polizei an anderer Stelle mehr Optionen für den Schutz der Bevölkerung geboten. Zudem könnten Zuständigkeitsketten gestrafft und Optionen effizient genutzt werden.

Unterstützung durch weitere CDU-Politiker

Auch der CDU-Politiker Marc Henrichmann hält kurze Entscheidungswege und klare Zuständigkeiten über neue Amtshilfe- und Rechtshilferegelungen zwischen Polizei und Bundeswehr für unerlässlich. Die Bedrohung durch Drohnen sei massiv, darauf müsse man entschlossen reagieren, sagte er dem „Handelsblatt“. Eine bewaffnete Kampfdrohne sei keine Hobbydrohne.

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