CSU lehnt Budget-Forderung der EU-Kommission strikt ab

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Die CSU im Bundestag will die Budget-Forderung der EU-Kommission zum mehrjährigen Finanzrahmen nicht mittragen. In einer Beschlussvorlage für die am Dienstag beginnende Klausur der Landesgruppe in Kloster Seeon heißt es laut „Rheinischer Post", man lehne den Vorschlag der EU-Kommission zur Ausweitung des mehrjährigen Finanzrahmens für 2028 bis 2034 auf fast zwei Billionen Euro in der jetzigen Form ab. Zudem bekräftigt die CSU, neue gemeinsame EU-Schulden strikt abzulehnen und die Rückkehr zu solider Haushaltsführung zu fordern

CSU-Landesgruppe lehnt EU-Pläne ⁢zum mehrjährigen Finanzrahmen ab

Die ‍CSU im Bundestag will die von der EU-Kommission vorgeschlagene Ausweitung des mehrjährigen Finanzrahmens für die Jahre 2028 bis 2034 nicht unterstützen. ⁢Das geht aus einer Beschlussvorlage für ⁣die Klausur der CSU-Landesgruppe ⁤in Kloster‍ Seeon hervor, über die die ⁢„Rheinische post“ am Dienstag berichtet.

kritik an Umfang des EU-Haushalts

In dem ‌Papier heißt es, den ⁢Vorschlag der EU-Kommission zur Ausweitung des mehrjährigen Finanzrahmens auf fast zwei Billionen Euro lehne man in der jetzigen Form ab. Die ​CSU bezeichnet den Vorschlag als „völlig überdimensioniert“.

Zugleich bekräftigt die Landesgruppe ihre Haltung zu gemeinsamer Verschuldung auf EU-Ebene.„Wir lehnen neue ​gemeinsame EU-Schulden strikt ab und fordern die Rückkehr zu solider Haushaltsführung“, heißt es in der Vorlage weiter. Die ⁣Pläne der EU-Kommission dürften nach Ansicht der CSU auch nicht „zu Kompetenzerweiterungen der EU durch die Hintertür führen“.

Forderungen​ von ‍Landesgruppenchef Hoffmann

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann kritisierte in der „Rheinischen Post“, dass Deutschland als größter Nettozahler spare, während die EU-kommission einen deutlich ausgeweiteten finanzrahmen⁢ anstrebe. ⁢„Es kann nicht sein,dass der größte ⁤Nettozahler spart,aber sich die EU-Kommission einen vollkommen überdimensionierten Finanzrahmen genehmigen lassen will“,sagte Hoffmann.

Deutschland befinde sich nach‌ seinen Worten auf Reformkurs,⁣ und dies müsse auch für ‌die Europäische‌ union gelten. „Ich erwarte aus⁢ Brüssel ⁢Sparvorschläge, Strukturreformen ⁤und eine Konzentration aufs Kerngeschäft, nämlich die Wettbewerbsfähigkeit Europas‌ zu stärken und mehr Freihandelsabkommen zu schließen“, erklärte Hoffmann.


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