Blockade neuer Finanzhilfen für die Ukraine
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert weiterhin neue Finanzhilfen für die Ukraine. Auf dem EU-Rat in Brüssel unterstützten 25 der 27 Staats- und Regierungschefs ein gemeinsames Papier zum Ukraine-Konflikt. Neben Ungarn verweigert auch die Slowakei die Zustimmung zur neuen Finanzhilfe für Kiew.
Hintergrund der Blockade
Orbán hatte bereits vor dem Treffen angekündigt, das Darlehen zu blockieren, bis russisches Öl wieder durch die Ukraine nach Ungarn fließt. Er wirft der Ukraine vor, die Reparatur der Leitung zu behindern, was Kiew bestreitet. Die ukraine zeigte sich offen für eine Wiederherstellung der Ölversorgung.
Diskussionen im Europäischen Rat
Der Europäische Rat diskutierte am Donnerstag auch mit dem zugeschalteten ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. im Dezember 2025 hatten die Staats- und Regierungschefs beschlossen, der Ukraine ein Unterstützungsdarlehen von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 zu gewähren. Eine erste auszahlung war für Anfang April geplant. Zudem sollen Drittländer helfen, eine verbleibende finanzlücke von 30 Milliarden Euro zu schließen.











