Forderung nach höheren Strafen
Der Fußgängerverband „Fuss e.V.“ fordert strengere Maßnahmen gegen das Radfahren auf Gehwegen. Vorstand Roland Stimpel äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ besorgt über den zunehmenden Radverkehr im Frühling.
Gemischte Gefühle zum Radboom
Stimpel erklärte, man freue sich über Radfahrer, die auf Fahrbahn oder Radweg unterwegs sind, da sie leise, abgasfrei und relativ langsam fahren. Allerdings beobachte man auch, dass sich vermehrt Radfahrer auf Gehwege und Spazierpfade verirren.
Appell an Radfahrer
Der Verband appelliert an Radfahrer, Gehwege zu meiden, da das Fahren dort meist verboten sei. „Viel Autoverkehr und hartes Pflaster auf der Fahrbahn sind keine Ausrede für das Gehwegfahren“, so Stimpel. Er empfiehlt,ein Stück zu schieben oder eine andere Route zu wählen.
Notwendigkeit von Kontrollen
Stimpel betont,dass viele Radfahrer achtsam seien. Für die Rücksichtslosen und Hektischen seien jedoch mehr Kontrollen und höhere bußgelder notwendig. In Frankreich koste das Fahren auf Gehwegen bis zu 135 Euro.











