Frankreichs Regierung übersteht Misstrauensabstimmungen

Sébastien Lecornu (Archiv)

Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hat am Donnerstag zwei Misstrauensabstimmungen im Parlament überstanden

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Premierminister Sébastien Lecornu übersteht Misstrauensabstimmungen

Abstimmungsergebnisse im Parlament

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu hat am Donnerstag zwei Misstrauensabstimmungen in der Nationalversammlung überstanden. Für den Antrag der Linkspartei stimmten 271 Abgeordnete. Damit wurde die erforderliche Mehrheit von 289 stimmen verfehlt. Der Misstrauensantrag der rechtsnationalen Partei erhielt 144 Stimmen.

rolle der Sozialistischen Partei

Ein Scheitern von Lecornu galt im Vorfeld als unwahrscheinlich. Die Sozialistische Partei (PS) hatte nach Zugeständnissen des Premierministers, darunter die Aussetzung der Rentenreform, angekündigt, die Misstrauensanträge nicht zu unterstützen. Die Sozialisten fordern jedoch weitere Zugeständnisse, sodass die Unterstützung für Lecornu auch künftig unsicher bleibt.

Politische Lage in Frankreich

Frankreich befindet sich seit den vorgezogenen Neuwahlen im Sommer 2024 in einer politischen Krise. In der Nationalversammlung existieren drei Blöcke, die jeweils keine eigene Mehrheit erreichen.Seit Anfang 2024 waren bereits fünf verschiedene Politiker als Premierminister im Amt. Sébastien Lecornu war in der vergangenen Woche zurückgetreten, wurde jedoch kurz darauf von Präsident Emmanuel Macron erneut zum Regierungschef ernannt.

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