Bürgergeld-Ausgaben steigen auf 57,1 Milliarden

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Die Bürgergeldausgaben von Bund, Ländern und Kommunen steigen 2024 auf 57,1 Milliarden Euro

Bürgergeldausgaben 2024

Die⁣ Bürgergeldausgaben von Bund, Ländern und Kommunen steigen im Jahr 2024 auf insgesamt 57,1 Milliarden Euro. Dies berichtet die „Bild“⁤ unter Berufung auf neue ⁣Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Durchschnittliche⁣ Ausgaben pro Haushalt

Rund 2,9‍ Millionen Bedarfsgemeinschaften erhielten im Durchschnitt​ 19.475 Euro pro Haushalt, was ⁣monatlich etwa 1.623 Euro ⁢entspricht. Dies stellt eine Steigerung von 15 Prozent ‌im Vergleich zu 2022⁢ dar, als ‌die durchschnittlichen ⁤Leistungen bei 16.879 ⁤Euro lagen.⁢ Im Jahr 2023⁣ betrugen sie 18.105 euro.

Verteilung der Ausgaben

Die Regelsätze bilden mit 22,06 Milliarden Euro⁣ den größten Ausgabenposten. Für Unterkunft und Heizung wurden 17,46 Milliarden Euro aufgewendet, während Sozialversicherungsbeiträge 7,17 Milliarden Euro ausmachten.⁢ Eingliederungsleistungen beliefen sich auf 3,68 Milliarden Euro, Verwaltungskosten auf 6,45⁤ Milliarden‌ Euro. Die ⁢restlichen 260 millionen Euro entfielen auf sonstige Leistungen.

Regionale Unterschiede

Die höchsten‌ Leistungen erhielten Bedarfsgemeinschaften in ​Offenbach mit durchschnittlich 22.277 euro, gefolgt von Groß-Gerau und dem Main-Taunus-Kreis. Auch Essen und Hamburg lagen über dem Bundesdurchschnitt. Am unteren Ende der Skala befinden sich ländliche Regionen wie Miesbach und das⁣ Oberallgäu. Die Differenz zwischen dem teuersten und ​dem günstigsten Jobcenter beträgt 6.541 Euro pro Haushalt und Jahr. Unterschiedliche Miet- ‍und Wohnkosten, die Zahl ⁤der Kinder sowie der⁢ Anteil sogenannter Aufstocker gelten‌ als wesentliche Gründe für diese Unterschiede.


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