Deutsche Bischöfe distanzieren sich von Trump

Donald Trump (Archiv)
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Mehrere deutsche katholische Bischöfe distanzieren sich von US-Präsident Donald Trump. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki erklärte gegenüber dem "Focus", er könne sich den kritischen Äußerungen von Papst Leo XIV. zu Trump "nur anschließen

Deutsche bischöfe distanzieren sich von trump

Mehrere deutsche katholische Bischöfe haben sich von US-Präsident Donald Trump distanziert. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki äußerte gegenüber dem „Focus“, er könne sich den kritischen Äußerungen von Papst Leo XIV. zu trump „nur anschließen“. Der papst hatte die Selbstvergötterung und die Vergötterung des Geldes angeprangert und zum Frieden aufgerufen.Woelki betonte, dass das Evangelium für Trump offenbar nicht die Richtschnur seines politischen Handelns sei.

Kritik aus Bamberg und Passau

Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl kritisierte eine Politik, die mit der Vernichtung von Zivilisationen drohe und sprachlich spalte, als aus christlicher sicht abzulehnen. Der passauer Bischof Stefan Oster warnte direkt vor Trump und äußerte sich in einem Facebook-beitrag fassungslos über die Angriffe des US-Präsidenten auf den Papst. Oster bezeichnete Trump als „gefährlich“.

Reaktionen der Deutschen Bischofskonferenz

Die Deutsche Bischofskonferenz enthält sich offiziell jeglichen Kommentars zum Streit zwischen dem Weißen Haus und dem Vatikan. dies geschieht auf Bitte aus Rom, da sich der Papst bereits persönlich geäußert hat.Eine Person aus dem Umfeld der Bischofskonferenz erklärte, dass insbesondere die Stellungnahme von Bischof Oster für die katholische Kirche in Deutschland richtungsweisend sein könne.

US-Bischof Robert Barron

Bischof Oster thematisierte auch die Rolle des US-Bischofs Robert Barron. Oster zeigte sich dankbar, dass Barron sich inzwischen von Trump distanziert habe. Er zweifelte jedoch daran, dass Barron weiterhin als neutrale Stimme in einer Kommission von Trumps MAGA-Bewegung agieren könne, ohne kompromittiert zu werden.Trump hatte Papst Leo XIV. als schwach und schrecklich bezeichnet, nachdem der Pontifex zum Frieden aufgerufen hatte.


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